Außenbeleuchtung eines Hauses

Themenbereich: Informationen    Beitrag von: Bob

Außenlampe, Quelle: Ralf Küppers / pixelio.de

Die Außenbeleuchtung am Haus ist ein sehr wichtiges Merkmal beim Hausbau. Wichtig ist dabei, dass besonders unsichere und potenziell gefährliche Stellen wie Treppen, Pool- und Teichbereiche beleuchtet werden.

Auch an Gehwegen ist es von Vorteil Beleuchtung zu schaffen. Dabei muss witterungsbeständiges Material verwendet werden, damit die Leuchten lange halten.

Zwar geht es in erster Linie um die Beleuchtung dunkler Ecken, aber dennoch können mit der Außenbeleuchtung tolle Akzente gesetzt werden. Wer keine Lust auf komplizierte Verlegung der Stromkabel hat, hat auch die Möglichkeit Solarlampen in den Garten zu stellen. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Modelle und Formen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Gerade im Terrassenbereich wirkt es wärmer, wenn dunklere Lichter verwendet werden. Sogar LED-Lichter gibt es in dunkleren Farben, damit Strom gespart UND ein schönes Ambiente geschaffen wird.
Für Gehwege kann ebenfalls LED-Licht in helleren Farben verwendet werden, um Sicherheit und Helligkeit zu bekommen. Am Poolbereich wirken LED-Lampen besonders gut, da sie das Wasser noch schöner erstrahlen lassen und man dann auch einmal Nachts baden gehen kann ohne auf dem Weg zum Pool ins Blumenbeet zu treten.

Für die Hauswand sind besonders gute Lampen wichtig, da sie lange halten sollen und nicht plötzlich durch Witterung ausfallen dürfen. Hier lohnt es sich die Beratung vom Fachmann.

Die begrünte Fassade

Themenbereich: Informationen    Beitrag von: Werner

© Stefan Körber - Fotolia.com

Viele Hauseigentümer entscheiden sich dafür ihre Hausfassade durch die verschiedensten Rankengewächse zu verschönern. Eine solche Begrünung erfreut nicht nur die Natur sondern natürlich auch das Auge des Betrachters.
Vor allem in Städten ist eine solche Bepflanzung ein echtes Highlight und sorgt für staunende Blicke.

Wer sich dafür entschieden hat die Natur mit einer solchen Begrünung zu verschönern und somit einen neuen Lebensraum für viele Vogelarten zu errichten sollte sich zuvor im Baumarkt über die verschiedenen Angebote von so genannten Rankgittern informieren. Auch viele größere Gartenbaubetriebe bieten eine große Auswahl an geeigneten Materialien. Das Errichten einer begrünten Fassade ist gar nicht sonderlich aufwendig und vor allem hält sie meist ein Leben lang. Man erspart sich auch das Streichen der außenliegenden Hauswand das alle paar Jahre anfällt.

Für eine solche Begrünung eignen sich verschiedene Pflanzenarten. Am einfachsten ist es wenn man sich für Kletterpflanzen entscheidet, diese können im Einzelfall sogar direkt an der Hauswand hinauf wachsen, ohne dass sie ein entsprechendes Gerüst als Grundlage benötigen. Hierzu zählt man beispielsweise Efeu oder wilden Wein. Man sollte die Rankgitter an die Bedürfnisse der Pflanzen anpassen um ihnen so einen tollen Lebensraum bieten zu können.

Wer keine große Holzvergitterung an seiner Fassade wünscht kann ebenso auf Rankseile aus Metall zurück greifen. Besonders reizvoll ist diese System in Verbindung mit einer Bepflanzung durch Kletterrosen. Die Kletterrose ist Winterfest  und kommt an sonnigen Fassaden besonders beeindruckend zur Geltung. Zudem hat man den berauschenden Anblick von schönen Blüten jeden Tag vor Augen.

Eine Fassadenbepflanzung eignet sich nicht nur für Menschen die ein Gespür für das Schöne der Natur haben. Beim Erbauen von Häusern, die der Natur ein Stück Lebensraum rauben ist eine solche Begrünung eine angemessene Ausgleichsfläche um neuen Lebensraum zu schaffen.

Tipp zu Außenwand Verkleidungen

Themenbereich: Bauausführung, Baudämmung, Bausanierung, Informationen    Beitrag von: Bob

Bei der Verkleidung der Außenwände stehen verschiedene Methoden zur Auswahl.
Sehr häufig wird der klassische Außenputz genommen. Wichtig ist dabei, dass er die folgenden zwei Bedingungen erfüllt: den Schutz der Gebäudemauern vor Witterungseinflüssen und die optische Gestaltung der Wandoberflächen. Der Außenputz darf also nicht wasserdurchlässig sein, aber auch nicht völlig wasserabweisend, da die Feuchtigkeit aus den Hausinnenräumen nach außen dringen muss, um so Schimmel zu vermeiden. Außerdem muss er frostbeständig sein sowie bei eindringlicher Sonneneinstrahlung der Ausdehnung standhalten und keine Risse hervorrufen.
Außenputze werden in Form von Mörtel oder Edelputz aufgebracht, wobei es dabei verschiedene Strukturierungen gibt (z.B. als Scheiben, Kratz, Reibeputz, Kellen etc.).
Wichtig ist, dass der Außenputz 2cm dick sein muss, um die Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten, aber gleichzeitig auch die Kraft aufzubringen sich selbst am Mauerwerk zu tragen. Der Kunststoffputz hingegen, das durch einen Kunstharzzusatz an Widerstandsfähigkeit gewinnt und zudem sehr leicht zu verarbeiten ist.  Der Kostenpunkt unterscheidet sich kaum für die verschiedenen Strukturierungen des Putzes. Eine Differenz zeigt sich allerdings bei der Verwendung von Kunststoffputz, gegenüber Edelputz, daher lohnt sich ein ausgiebiger Vergleich.

Eine andere Variante ist die Klinkerschale. Sie ist zwar auch die teurere, bringt aber zugleich eine sehr gute Wärmedämmung sowie eine überdurchschnittliche Schallisolierung mit sich. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie praktisch wartungsfrei ist und für ein gutes Wohnklima sorgt. Der Preis der Klinkerschale ergibt sich aufgrund ihrer zwei Schichten und die sehr aufwendige Verarbeitung des Sichtmauerwerkes, für die die erforderliche Lohnarbeit natürlich entsprechend teuer ist. Außerdem spielt das Klinkermaterial eine wesentliche Rolle, denn je härter der Klinker gebrannt , umso teurer ist der Klinkerstein letztendlich. Die Vermauerung des hartgberannten Klinkers wird wiederum teurer, da sie schwieriger und zeitaufwendiger ist. Am Ende darf bei fachgerechter Verkleinerung kein Mörtel in den Luftzwischenräumen sein. Die Materialkosten liegen ca. bei 400 für offenporigen Klinker und 900€ für hartgebrannten Klinker pro 1000Stück. Wichtig ist, dass der Mörtel rein ist und aus Traßzement und Reinfand besteht, damit keine Ausblühungen entstehen können. Um Farbänderungen zu vermeiden, sollte der Sand in einer Lieferung bestellt werden. Zu beachten ist, dass bei Regen das Verblendermauerwerk nicht vermauert werden darf und zur Not das angefangene Mauerwerk mit Folie abzudecken ist.

In Natürlichkeit unschlagbar ist die Holzfassade, wobei heutzutage überwiegend versucht wird Imprägnierungen oder konservierende Beschichtungen oder Tränkenden zu umgehen. Umso wichtiger ist der konstruktive Holzschutz, der dafür sorgt, dass das Holz nach eingedrungener Nässe schnell wieder abtrocknen kann. Bekleidungen müssen demnach hinterlüftet sein und weitreichende Dachüberstände vermeiden zu starke Sonneneinstrahlung und Bewitterung. Zu Bedenken ist, dass Holz sich im Laufe der Jahre farblich sehr verändert, egal wie gut geschützt es ist. Dennoch bietet diese Variante eine sehr gute preisliche Alternative, die gerade bei dafür architektonisch abgestimmten Gebäuden empfehlenswert ist. Der Kostenpunkt liegt dabei deutlich niedriger als bei einer Verblendung, steht aber dem höheren Pflegeaufwand entgegen.