Die Holzterrasse

Themenbereich: Informationen    Beitrag von: Werner

Terrassen gibt es in allen Formen und Farben, egal ob aus Naturstein oder als Fertigmaterial, Terrassen verleihen jedem Garten ein einzigartiges Ambiente. Doch die Holzterrasse hat ihren ganz eigenen Charme, da sie sich dank des natürlichen Materials perfekt dem Gesamtbild anpasst und eine warme Atmosphäre zaubert.

Besonders in den Sommermonaten sehnt man sich nach lauen Abenden im Freien. Wer den Platz für eine Terrasse hat, sollte diesen nutzen, denn auf einer erhöhten Holzterrasse zu sitzen und die Dämmerung zu beobachten bringt wahre Freude mit sich.

Dabei bringt auch die Holzterrasse zahlreiche Variationen mit sich. Schon bei der Holzauswahl beginnt die Qual der Wahl. Teures Thermoholz, welches stark erhitzt wurde und damit resistent gegen Schädlinge wie Pilz ist, edles Teak, dass dem Garten einen exotischen Flair verleiht oder heimische Holzarten wie Lerche.

Ist die Wahl des Holzes getroffen, muss die Form bestimmt werden. Hierbei sind den Fantasien und Wünschen kaum Grenzen gesetzt, da sich mit Holz jede beliebige Form fertigen lässt. Sogar Stufen lassen sich mit Holzterrassen bauen.

Am wichtigsten bei dem Bau der Terrasse ist die Unterbodenkonstruktion, da sie verhindert, dass das Terrassenholz frühzeitig fault und sich Staunässe bildet.

Steht die Unterbodenkonstruktion, kann das Terrassenholz verschraubt werden. Dabei hat der Terrassenbesitzer die Möglichkeit unsichtbar zu schrauben oder klassisch von oben. Unsichtbar schrauben bedeutet, dass Verbindungsstücke aus Kunststoff zum Verschrauben der Dielen verwendet werden. Diese sorgen für den richtigen Abstand zwischen Unterbodenkonstruktion und Dielen und schützen das Holz dank Elastizität vor abgerissene Schrauben.

Neben dem Verschrauben, muss auch das Ausrichten der Dielen stimmen, denn Dielen verziehen sich bei Bauarbeiten gerne einmal. Dabei benötigt man nur einen Einhandzwinge und Abstandhalter.

Werden all diese Punkte beim Bau der Terrasse bedacht, liegen dem Ziel der perfekten Terrasse nichts mehr im Wege.

Die richtige Überdachung für die Terrasse

Themenbereich: Bauplanung, Informationen    Beitrag von: Bob

Rainer Sturm / pixelio.de

Eine Terrasse jetzt im Frühjahr und erst recht im Sommer ist etwas feines. Doch hin und wieder wird man von dem schönen Aufenthaltsort durch einen Regenschauer verscheucht. Eine Bedachung aus Glas, Holz, Aluminium oder Kunststoff kann dabei helfen. Egal für welches Material man sich entscheidet, eine Bedachung ist nicht billig. Gerade weil der Bau mindestens 1000 Euro kostet, sollte er genauestens durchdacht sein. Besondere Beachtung gilt dem Material, das sollte bei einem Eigenbau wie auch bei einem Fertigdach überprüft werden.

Bevor es aber mit dem Bau losgehen kann, sollte man sich beim zuständigen Bauamt informieren, denn manchmal sind Vorschriften zu beachten. Bis zu einer bestimmten Größe müssen fast überall keine Baugenehmigungen eingeholt werden, aber gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie nach.

Für den Bau gibt es in Baumärkten Fertigbausätze. Mit den entsprechenden Bauteilen ist die Überdachung für eine Terrasse oder einem Carport leicht gemacht. Dabei sollte nicht an Material gespart werden, sondern das Dach wie in der Anleitung gebaut werden. Fehlende Verstrebungen können den Prachtbau bei rauer Witterung zum Einsturz bringen.

Am besten eignen sich Kunststoff-Well- oder Stegplatten. Auch eine Dachentwässerung sollte nicht fehlen. Das Regenwasser, das durch Dachrinnen kontrolliert abgeführt wird, kann hervorragend als Gießwasser verwendet werden.