Lohnt sich ein Solar-Carport?

Themenbereich: Bauausführung, Bauplanung, Baustoffe, Informationen    Beitrag von: Eckhardt

Wer seinen Carport nicht nur zur Unterstellung des Autos nutzen will, sondern die Gestaltungsfreiheit bei den Überdachungshilfen auch für Umwelt- und Energiezwecke nutzen möchte, der sollte über einen Solarcarport nachdenken.

Außerdem können nicht nur die Parkflächen einzelner Häuser überdacht werden sondern auch gesammelte Flächen mehrerer Mieter bzw. Firmenparkplätze. Für den umweltfreundliche Strom der mit Hilfe der Solarplatten gewonnen wird, erhält man sogar eine staatliche Vergütung bei Einspeisung des Stroms ins Netz. Somit sind die Kosten für den Carport bereits nach wenigen Jahren amortisiert und darüber hinaus können dann sogar Gewinnen erzielt werden. Außerdem hat ein Carport zum Beispiel gegenüber einer Garage auch weitere Vorteile. Durch die bessere Luftzirkulation beispielsweise trocknet das Auto schneller und sinkt auch das Risiko für ein schnelles Rosten des Fahrzeugs. Außerdem schützt er grundsätzlich vor Schäden am Lack und erspart dem Fahrer im Winter das lästige Eiskratzen.

Während einige Hausdächer aufgrund der falschen Ausrichtung, Neigung oder Beschattung durch (Nachbar)bäume nicht zur Installation der Solarmodule geeignet sind, bietet ein Carport genug alternative Fläche und kann beim Bau wesentlich besser den Anforderungen entsprechend angepasst werden. Außerdem steigert der Solarcarport nicht nur den Wert der Immobilie sondern beim Bau kann auch auf die Deckung des Carports mit Ziegeln verzichtet werden, da die Solarmodule bei richtiger Planung die gesamte Fläche lückenlos abdecken, ein weiterer positiver Nebeneffekt.

Die richtige Überdachung für die Terrasse

Themenbereich: Bauplanung, Informationen    Beitrag von: Bob

Rainer Sturm / pixelio.de

Eine Terrasse jetzt im Frühjahr und erst recht im Sommer ist etwas feines. Doch hin und wieder wird man von dem schönen Aufenthaltsort durch einen Regenschauer verscheucht. Eine Bedachung aus Glas, Holz, Aluminium oder Kunststoff kann dabei helfen. Egal für welches Material man sich entscheidet, eine Bedachung ist nicht billig. Gerade weil der Bau mindestens 1000 Euro kostet, sollte er genauestens durchdacht sein. Besondere Beachtung gilt dem Material, das sollte bei einem Eigenbau wie auch bei einem Fertigdach überprüft werden.

Bevor es aber mit dem Bau losgehen kann, sollte man sich beim zuständigen Bauamt informieren, denn manchmal sind Vorschriften zu beachten. Bis zu einer bestimmten Größe müssen fast überall keine Baugenehmigungen eingeholt werden, aber gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie nach.

Für den Bau gibt es in Baumärkten Fertigbausätze. Mit den entsprechenden Bauteilen ist die Überdachung für eine Terrasse oder einem Carport leicht gemacht. Dabei sollte nicht an Material gespart werden, sondern das Dach wie in der Anleitung gebaut werden. Fehlende Verstrebungen können den Prachtbau bei rauer Witterung zum Einsturz bringen.

Am besten eignen sich Kunststoff-Well- oder Stegplatten. Auch eine Dachentwässerung sollte nicht fehlen. Das Regenwasser, das durch Dachrinnen kontrolliert abgeführt wird, kann hervorragend als Gießwasser verwendet werden.