Solaranlagen nach wie vor eine gute Investition

Themenbereich: Bauausführung, Energie, Finanzierung, Informationen    Beitrag von: Eckhardt

Solaranlagen sind weiterhin gute Investitionen für die Zukunft. Denn noch immer gibt es beim Errichten staatliche Subventionen und außerdem steigen die Energiepreise weiter und weiter. Wer einmal klug baut spart also für den Rest seines Lebens. Außerdem geben auch Banken gerne Kredite für solche Vorhaben. Die Konditionen hängen natürlich immer von Bank und Vorhaben ab und sind ganz individuell.

Tatsache ist jedoch dass man nicht mehr auf die großen Energieversorger angewiesen ist wenn man sein eigenes kleines Energiekraftwerk besitzt. Die Kraft der Sonne sollte genutzt werden und Solaranlagen sind besser konzepiert denn je. Manche Anlage produziert sogar mehr Energie als ein Wohnhaus tatsächlich benötigt. Dann mann man die eigens produzierte Energie sogar noch weiter verkaufen. Solaranlagen verfolgen ein nachhaltiges Konzept dass zum Erhalt unsere Umwelt beträgt. Wer also die Möglichkeit hat sollte diese Chance unbedingt nutzen denn jeder einzelne kann hier etwas ausrichten.

Vor allem Landwirtschaftliche Betriebe können von solaranlagen profitieren. Große Dachflächen auf Scheunen und Ställen sind dafür wie geschaffen und teilweise kann die ganze Nachbarschaft eigenen Ökostrom beziehen.

Wer eh eine Sanierung vor Augen hat kann mittlerweile die tollsten Möglichkeiten nutzen um erneuerbare Energiequellen auszunutzen. Manche Häuser verwalten sich über diese Anlagen komplett selbst, egal ob es um Strom Heizung oder Wasser geht, heutzutage ist alles möglich. Auch die KFW fördert solche Projekte zu günstigen Zinssätzen. Wer ein gutes Angebot bekommt sollte schleunigst zugreifen.

Denn immerhin investieren wir in eine gemeinsame Zukunft. Wer weß wann es staatliche Vorschriften für den bau von Solaranlagen geben wird. Augrund der vorherrschenden Klimaproblematiken bekommt der Schutz unseres Klimas einen immer höheren Stellenwert in der Gesellschaft, wer jetzt vor einem neubau oder einer Sanierung steht sollte sich direkt für die modernsten Möglichkeiten entscheiden.

Moderne Wärmepumpen

Themenbereich: Energie, Informationen    Beitrag von: Bob

In den letzten Jahren sind die Energiekosten für den Verbraucher fast stetig angestiegen. Wer da auf ein kostengünstiges Heizsystem zurückgreifen will, sollte sich die Wärmepumpe als System für die Zukunft merken. Denn dieses Heizsystem ist nicht nur umweltfreundlich durch den um die Hälfte reduzierten CO2-Verbrauch sondern auch leicht beziehbar da die Benutzen Energiequellen direkt vor der Haustür liegen. Außerdem kosten diese Systeme wesentlich weniger als alle anderen Varianten, sparen also Kosten und Energie.

Das Prinzip der Wärmepumpen ist einfach und schnell erklärt: sie entziehen der Natur Wärme und geben diese durch ein spezielles Kältemittel, das als Wärmeträger fungiert, dann an die Heizung ab. Und das in einem Verhältnis von 25 Prozent Aufnahme und 100 Prozent Abgabe. Man unterscheidet dabei die Pumpen je nach Betriebsart also unter bivalentem, monovalenten oder monoenergetischen Betrieb.

Die natürlichen Wärmequellen sind dabei sogut wie überall vorhanden. Dazu zählen unter anderem die Luft, das Grundwasser und die Erde als geeignete natürliche Ressourcen. Allerdings werden beim Grundwasser auch zwei Pumpen benötigt um den Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Die Luft hingegen ist überall vorhanden und macht das ganze somit noch leichter, denn bei diesem Verfahren wird einfach der Luft die Wärme entzogen und anschließend die kalte Luft wieder nach draußen geleitet.

Leistungsstarke Solarkollektoren

Themenbereich: Energie, Informationen    Beitrag von: Werner

© Marina Lohrbach - Fotolia.com

Die bekannten Solarplatten auf den Dächern haben einen einfachen und sinnvollen aber vor allem umweltfreundlichen Zweck: durch ihr Fähigkeit als Sonnenfänger können sie das aufgenommene Sonnenlicht effektiv umwandeln und dadurch hohe Energieerträge für das hauseigene Wärmesystem erzeugen. Aber auch bei den Solarkollektoren gibt es Unterschiede in der Leistung. Eine der neuesten und leistungsstärksten Generationen sind die sogenannten Kombi-Solaranlagen mit denen man sein Haus modernisieren kann und die von Stiftung Warentest bereits in einem großen Vergleichstest geprüft wurden. Der Kommentar zu den modernen Anlagen: „Mit den sehr ertragreichen Flachkollektoren lässt sich sehr viel Gas oder Öl einsparen”.

Einer der wichtigsten Bestandteile dieser Kollektor-Systeme ist der Absorber, das Herz sozusagen. Mit der seit 2006 zum Einsatz kommenden Laser-Schweißtechnik kann eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Kupferrohr und der selektiv beschichteten Aluminiumplatine hergestellt und somit die absorbierte Wärme effizient in den Speicher weitergeleitet werden. Ein weiterer Vorteil des Laserschweißens ist, dass das Verfahren umweltfreundlich ist weil es kein schädlichen Zusatzstoffe produziert oder benötigt. Wer eine noch effizientere Energiegewinnung wünscht, kann seine Kollektoranlage zusätzlich mit Antireflexglas als Beschichtung ausstatten, welches immerhin sechs Prozent mehr Leistung bringt als das herkömmliche Solarglas.

Mobile Klimaanlagen

Themenbereich: Energie, Informationen    Beitrag von: Eckhardt

Der Sommer steht wieder kurz vor der Tür und so manch einem wird es bei dem Gedanken an den letzten Sommer schon jetzt die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Vor allem dann, wenn man an die Stunden in der eigenen Wohnung denkt – im schlimmsten Fall in einer Dachgeschosswohnung. Was tun, um der Hitze Herr zu werden?

Die ideale Raumtemperatur liegt in Wohn- und Kinderzimmern zwischen 20 – 22 °C, in Schlafzimmern zwischen 14 – 18 °C. Temperaturen, von denen man an heißen Sommertagen in den eigenen Wohnräumen nur träumen kann. Diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, versprechen leistungsstarke Klimageräte zur Innenaufstellung – und das selbst an den heißesten Sommertagen. Problemlos ist es möglich, die entsprechenden Geräte bei Bedarf von Raum zu Raum zu schieben, einzig eine Steckdose für die Stromgewinnung wird in dem jeweiligen Raum benötigt. Ein positiver Nebeneffekt ist zudem, dass durch das Klimagerät überschüssige Luftfeuchtigkeit aus der Raumluft entfernt wird. Durch den ständigen Luftaustausch kann weiterhin die Schadstoffbelastung auf ein Minimum reduziert werden.

Und so ein Klimagerät kann obendrein, je nach Modell, auch noch hübsch aussehen. So etwa der “GAM 14″ von Axair – Edelstahlkomponenten und der berührungsfreien Steuereinheit mit blauer Beleuchtung auf der Front sei Dank!

Ökostrom für jedermann

Themenbereich: Energie, Informationen    Beitrag von: Werner

Durch die Katastrophe in Japan ist die Nachfrage nach Ökostrom so groß wie nie. Der Gedanke ist einfach: saubere Energie um dem Atomausstieg auf lange Zeit zu sichern und das Gewissen zu beruhigen. Doch beim Wechsel muss man aufpassen denn nicht alle Anbieter sind so grün wie sie sich verkaufen und beim derzeit unübersichtlichen Markt verliert man schnell den Überblick.

Zunächst muss man sich aber das eigentlich System hinter der Stromzufuhr anschauen. Die meisten Menschen in Deutschland bekommen aus der Steckdose den gleichen Strom, Graustrom genannt. Dieser setzt sich zu 42 Prozent aus Strom von Braun- und Steinkohlekraftwerken zusammen, 23 Prozent fallen auf Atomkraftwerke und 14 entstehen aus der Verbrennung von Erdgas. Der Stromanteil aus erneuerbaren Energien liegt bei derzeit 16 Prozent. Zu diesen zählt Strom aus Wasserkraftwerken, dem Verbrennen von Biomasse oder aus Photovoltaik-Anlagen und thermischer Abfallbehandlung. Der Strom ist also erstmal überall der gleiche, nur der „grüne“ Anbieter stellt die Rechnung. Wenn aber jetzt immer mehr Kunden ihren Strom bei diesen Anbietern beziehen, wird der Anteil der sauberen Energie im Strom immer größer denn die Anbieter beauftragen ihrerseits die Stromproduzenten mit dem Geld der „Ökokunden“ den Anteil des grünen Stroms zu steigern.

Und der Ökostrom muss auch entgegen dem Klischee nicht teurer sein. Kunden eines Grundversorgers sparen beim Wechsel alleine schon Rabatte und Neukundenbonus. Im Internet gibt es bereits einige Portale bei denen man je nach Jahresverbrauch seinen Strompreis vergleichen kann und dementsprechend alle in Frage kommenden Stromanbieter, auch die grünen. Am besten ist es einen Vergleich von mehreren Seiten zu machen. Bei den Anbietern gilt es aber immer vorsichtig zu sein. Denn da der Begriff „Ökostrom“ nicht rechtlich geschützt ist, können einige Konzerne einfach RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System) auf dem europäischen Strommarkt kaufen und ihrer normalen Strom als „öko“ deklarieren. Deshalb sollte man sich zunächst genau informieren, was drin ist beim jeweiligen Anbieter, sonst macht ein Wechsel unter ökologischem Standpunkt wenig Sinn.

Wie verkleidet man einen Heizkörper richtig?

Themenbereich: Energie    Beitrag von: Eckhardt

Einen alten Heizkörper zu verkleiden der optisch nicht mehr besonders viel hermacht ist eigentlich keine schlechte Idee. Wenn dieser allerdings zu einer Zentralheizung gehört, ist das eher eine schlechte Idee. Denn die Heizkörper einer Zentralheizung sind zum Wärme abgeben gedacht und das auf zweierlei Weise. Zum einen durch die sogenannte Konvektion, das bedeutet dass die Luft sich am Radiator erwärmt, aufsteigt und dann frische, kühlere Luft anzieht, welche sich dann auch wieder erwärmt und aufsteigt, und zum anderen über die direkte Wärmestrahlung (Radiation). Das bedeutet dass die Wärmestrahlung unterbrochen wird sobald man etwas davorstellt, und sei es nur ein Haufen Zeitungen, da diese dann die Wärme aufnehmen und nicht viel für den Raum übrig lassen.

Daher sollte eine Verkleidung immer so angebracht sein, dass sie genügend Abstand vom Radiator hat und auch oben und unten genug Platz für den Luftdurchlass bietet. Außerdem kann man die Wärmeleistung unterstützen in dem man den Radiator mit einet entsprechenden Radiatorfarbe streicht, diese garantiert ein optimales Abstrahlungsverhalten auch durch eine dünne Verkleidung hindurch. Eine weitere Möglichkeit ist es die Verkleidung mit einer speziellen Farbe zu versehen die wie die goldenen Notfallfolien funktioniert und zusätzlich Wärme abstrahlt

Heizen mit Holzpellets

Themenbereich: Energie    Beitrag von: Eckhardt

Thorben Wengert / pixelio.de

In Zeiten, in denen die Kosten für Erdgas und Erdöl immer weiter steigen, schauen sich immer mehr Verbraucher nach kostengünstigeren Alternativen um. Im Bereich des Heizens liegen Holz-Pellets in ihrem Preis-Leistungsverhältnis weit vorne und ein weiterer Vorteil ist, dass der Preis in den vergangenen Jahren kaum Schwankungen unterlegen war.

Die Pellets bestehen aus Sägemehl und Holzspänen, die zusammen gepresst werden. Sie besitzen aber eine geringe Energiedichte, deshalb wird für die gleiche Energiemenge dreimal soviel Platz benötigt wie Heizöl. Die Lieferung der Pellets erfolgt in der Regel mit einem Silowagen, der die Pelltes in den Lagerraum blasen kann. Ist dieser Raum groß genug, kann gleich so viele Pelltes geordert, um den Jahresbedarf zu decken.

Die Pellets können auf zwei verschiedene Arten genutzt werden. Es gibt Holzpellet-Einzelöfen, die wie ein Kamin dafür genutzt werden können, einen einzelnen Raum zu heizen. Die maximale Leistung liegt dabei dann bei 11 kW. Praktisch ist, dass die Beschickung des Brennraums aus dem Lagerraum mittels einer Förderschnecke automatisch erfolgt.

Das Heizen mit Pellets kann auch als Zentralheizung funktionieren. Dafür wird ein Zentralofen benötigt, der Ein- oder Zweifamilienhäuser versorgen kann. Nachschub aus de Vorratskammer wird entweder wie bei dem Einzelofen über die Förderschnecke geliefert oder mit einem Ansaugsystem mit Nachschub. Der Vorteil von de Ansaugtechnik ist, dass der Lagerraum nicht in unmittelbaer Nähe vom Ofen liegen muss, dafür kann aber eine Geräuschbelästigung entstehen.

Der Vorteil von Holzpellets ist in erster Linie der kostengünstige preis, der unabhängig von Öl- oder Gaskursen ist. Die Versorgung ist auch immer gesichert, weil Holz ein regional nachwachsender Rohstoff ist. Die Umwelt wird wegen der Co2-neutraöitiät auch geschont und die Holzpellets verursachen weniger Schwefeldioxid-Emmisionen als Heizöl.

Das Styropor-Haus

Themenbereich: Baudämmung, Baustoffe, Energie    Beitrag von: Werner
Henrik G. Vogel / pixelio.de

Henrik G. Vogel / pixelio.de

Das eigene Haus ist der Traum fast jeden Deutschen. Doch fallende Renditen durch die Wirtschaftskrise scheinen das Haus in weite Ferne zu rücken. Die Styropor-Bauweise soll auch Häuserbauer mit wenig Geld den Traum erfüllen. Mit dem Fertighaus oder mit viel Eigenleistung drücken Sie den Bau des Eigenheims. Doch 100 000 Euro für ein Haus, ist das realistisch? Mit der Styropor-Bauweise scheint es möglich zu sein.

Schon seit 1976 gibt es die Styropor-Bauweise. Dabei werden alle Hauswände aus Styropor gefertigt, die dann zusammengesteckt werden. Durch die unterschiedlichen Styropor-Module ist ein individueller Hausbau möglich. Der Vorteil: Die „Lego“-Bauteile sind leicht und einfach zu handhaben. Das Styropor wird nach dem Aufbau mit Beton ausgegossen, um solide Wände zu fertigen. Nach dem Verputzen der Außenwände ist kein Unterschied mehr zu „normalen“ Häusern zu sehen. Diese Bauweise drückt den Preis für den Rohbau auf 100 000 Euro. Ein weiterer Vorteil des Styropor-Baus ist die enorme Wärmedämmung der Wände. Nur mit 12 Teelichtern kann ein Raum in dem neuen Eigenheim beheizt werden. Durch die Betonfüllung trotzt das Haus auch Sturm und Unwetter. Es verhält sich wie normale Häuser, so kann auch ohne Probleme ein Nagel in der verputzte Wand geschlagen werden.

Dachsanierung

Themenbereich: Bausanierung, Energie    Beitrag von: Werner

Wer den heutigen Energiestandards entsprechen und den eigenen Wohnkomfort erhöhen will, zögert nicht lange mit einer Dachsanierung. Erreicht werden soll ein wohngesundes Raumklima, bei dem gleichzeitig eine Energieersparnis im Sinne einer verbesserten Dämmung erzielt wird.

Aber nicht nur um das Wohnkomfort zu verbessern sowie Heizkosten zu sparen, sondern auch unter den Aspekten des Umwelt- und Klimaschutzes kommt eine energetisch hochwertige Sanierung in Frage. Doch was versteht man darunter?

© Alterfalter - Fotolia.com

Eine Sanierung, die energetisch hochwertig ist, erzielt ein effizientes Ergebnis bezüglich des Energieverbrauchs. Das beinhaltet eine perfekte Wärmedämmung sowie Luftdichtheit in allen Bauteilen. Jedoch besonders bei verwinkelten Dachkonstruktionen, wie sie oft in Altbauten vorhanden sind, können Probleme auftreten. Trotzdem ist auch hier eine Sanierung sehr lohnenswert, da Zugerscheinungen und Wärmeverlust vermindert werden. Ebenso lassen sich Wärmebrücken verhindert.

Trotzdem muss gesagt werden, dass gerade bei älteren Häusern eine energetische Dachsanierung problematisch werden kann, besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden. Denn die Sparren des Daches haben häufig Risse und erschweren somit die Herstellung eines luftdichten Raumes. Auch typisch für alte Gebäude sind die vielen Gauben und Erker, die eine Sanierung erschweren. Um aber nicht gänzlich auf eine Sanierung verzichten zu müssen, empfiehlt sich hier eine Dämmkonstruktion, die oberhalb der Sparren abgedichtet wird. Ist die Sanierung erfolgreich, sollte die Luftwechselrate im Altbau nicht unter 5,0 (1h) liegen.

Italiener legen Ökohaus-Standard höher

Themenbereich: Bauplanung, Energie, Informationen    Beitrag von: Eckhardt
Bernadette Schilder / pixelio.de

Bernadette Schilder / pixelio.de

Ein weiterer Schritt in Richtung umweltfreundliches Wohnen wird am 13. Juni in Südtirol getan. Bisher gilt dort der Energieverbrauch eines KlimaHauses C als der Mindeststandart; ab Juni ist allerdings das KlimaHaus B der neue Standard. Die neue Regelung gilt bei Neubauten im Bereich des Wohnbaus, des Handels, der Dienstleistungen und des Gastgewerbes. Dagegen sind Landwirtschaftliche-, Industrie-, Großhandels- und Handwerksgebäude vorläufig noch nicht den neuen Regulierungen unterworfen. Das Dekret wurde bereits am 15. März diesen Jahres im regionalen Amtsblatt veröffentlicht um die Bauherren frühzeitig über die Neuerungen zu informieren.

Der KlimaHaus B Standard entspricht einem Wärmebedarf von maximal 50 Kilowattstunden oder ein Verbrauch von bis zu fünf Litern Heizöl pro Quadratmeter. Für alle Gebäude, die nach dem 13. Juni begonnen werden ist dieser Standard einzuhalten, für Neubauten, die noch vor dem Stichtag eingereicht werden gilt aber noch die alte Norm des KlimaHaus C. Allerdings lohnt sich auch jetzt schon die Planung nach dem neuen Standard, da Bauherren einen Bonus von fünf Prozent der Kubatur dafür erhalten. Aber nur solange die Neuregelung noch nicht in Kraft getreten ist. Für ein KlimaHaus A gibt es sogar ganze 15 Prozent, auch nach dem 13. Juni. Auch wenn sie planen ihr Haus zu Sanieren spielt der neue Standard keine Rolle für sie. Der Bonus für die Kubatur bleibt auch hier der gleiche. Das heißt, wenn sie die die Bausubstanz eines alten Hauses mindestens auf den Standard eines KlimaHaus C bringen, dann können sie zusätzlich 200 Kubikmeter verbauen.

Das endgültige Ziel der Landesregierung von Südtirol ist, dass alle Neubauten in den nächsten Jahren den KlimaHaus A Standard erfüllen. Mit dem neuen Beschluss ist zweifellos ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan worden.